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Sichere Lebensmittel dank Detmold

Prof. Dr. Meinolf G. Lindhauer geht zum Ende des Monats in den Ruhestand

Detmold. Lebensmittel aus Getreide, Kartoffeln und Ölsaaten – darum geht es bei der Forschung auf dem Schützenberg in Detmold. Prof. Dr. Meinolf G. Lindhauer, Leiter des Institutes für Sicherheit und Qualität bei Getreide, und sein Team führen dazu im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und

tl_files/dateien-nachrichten/rueckblicke/getreidenaehrmittel-2012/lindhauer.JPGLandwirtschaft zahlreiche Versuche durch. Dabei steht die gesamte Bandbreite der Verarbeitungsstufen vom Rohstoff bis zum verzehrfertigen Lebensmittel auf dem Prüfstand, um den jeweiligen Einfluss auf die Qualität zu erfassen. Arbeiten zur Produktsicherheit rücken dabei in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund, wobei insbesondere Schwermetalle, Pestizidrückstände, Pilzgifte und durch Hitze entstehende Schadstoffe (u.a. Acrylamid) im Zentrum der Forschung stehen. Aber auch die Genussqualität der Produkte wird intensiv untersucht. Dazu reichen die Arbeiten vom Rohstoff über die jeweiligen Verarbeitungsverfahren bis hin zum Erzeugnis und schließen auch ein, wie gesund die einzelnen Lebensmittel sind.

Prof. Dr. Meinolf G. Lindhauer hat das Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide seit 1992 bis heute geleitet und geht jetzt in den Ruhestand. Seine wissenschaftliche Laufbahn begann er 1971 mit dem Biologiestudium in Münster, promovierte dort 1980 und war danach von 1981 bis 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Büntehof der Kali und Salz AG, Hannover.

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